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Ob man nun eine bestimmte Reitweise präferiert oder nicht, eine gründliche fachmännische Grundausbildung des Fahr- oder Reitpferdes ist absolut "lebenswichtig"! Ein kaum oder von absoluten "Laien" ausgebildeter Dülmener kann für seine Umwelt, aber auch für sich, zur Gefahr werden, auch wenn er sonst sooooo lieb ist.
Gefährlich wird es z. B. wenn
  • er vor der Überquerung einer Straße nicht stehen bleibt
  • er im Gelände schlecht zu "lenken" ist
  • er auf dem Heimweg durchgeht
  • er drängelt/schlägt/beißt
  • er aus Ungehorsamkeit bockt
  • er beim Hufeaufheben und beim Schmied schlägt etc.
In einer guten Ausbildung lernt der Dülmener nicht nur die Hilfengebung an sich, sondern auch, diese korrekt und vor allem immer zuverlässig zu befolgen.

Eine Ausbildung vom Profi ist meistens recht teuer, aber hier zu sparen ist sicherlich der völlig falsche Weg, weil:

REITEN GEHÖRT LEIDER IMMER NOCH ZU DEN GEFÄHRLICHSTEN SPORTARTEN, Freizeitreiter und Kinder haben hierbei die meisten Unfälle. Davor, in Eigenregie seinen Dülmener auszubilden, vielleicht sogar nach einem Video oder einer Anleitung aus einem Buch, kann ich nur warnen! Es sei denn, man verfügt über eine jahrelange Erfahrung mit jungen und Korrekturpferden. Die auf Viedos oder in Büchern dargestellten Methoden sind nicht immer unbedingt für alle Pferde passend, da Pferde wie Menschen sich in ihrer Persönlichkeit doch sehr unterscheiden können. Überdies sind die Methoden vor allem auf Papier oft nicht nachzuvollziehen und in die Praxis umzusetzen.

Ich habe schon häufiger erlebt, dass "Pferdeleute" unterschiedlichen Alters sich fragend an mich gewandt haben, weil sie ihre eigene Ausbildungsfähigkeit und ihr Fachwissen mehr oder weniger überschätzt hatten und mit der Ausbildung ihres Dülmeners nicht mehr weiter wussten. Dann ist meistens nur noch eine teure und zeitaufwändige Korrektur vom Profi die Rettung.

Jeder Dülmener-Besitzer, der ein wenig ausgebildetes oder gar rohes Pferd sein Eigentum nennt, tut gut daran, wenn er die Ausbildung von Fachleuten/Könnern durchführen lässt.
  • Derjenige, der den Dülmener ausbilden soll, sollte einschlägige Erfahrungen mit Robust-/Primitivpferden haben
  • Zum Ende der Ausbildung sollte der Dülmener-Besitzer mit einbezogen werden, so dass er auf sein Pferd eingestellt werden kann
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