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28.03.2017 - Neuer Dülmener Hengst gekört
Anläßlich der Nachkörung des Westfälischen Pferdestammbuchs am 15. Dezember 2016 wurde in Münster-Handorf der 2011 geborene Dülmener Hengst Sinus vom Radenbach gekört.
Der Hengst wurde von der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide in Bispingen gezüchtet. Dort wird seit einigen Jahren mit einer größeren Dülmener Herde erfolgreich die Beweidung von Heideflächen praktiziert. Verantwortliche Leiterin ist Frau Dr. Heike Brenken, die auch Rassebetreuerin für die Dülmener in der GEH ist. Ausstellerin und Besitzerin des Hengstes ist Michaela Krüger, die im niedersächsischen Melle den Arche-Hof Nr. 91 Am Sunderbrook betreibt. Erfolgreich vorbereitet und vorgestellt wurde der Hengst von Justus Altenbroxter. Der hellbraunfalbe Hengst gehört mit seiner Farbe zu den nicht so häufigen Vertretern der sonst überwiegend als Graufalben bekannten Kleinpferderasse. Er zeigte sich als typischer Rassevertreter mit gutem Interieur und weist in seiner Abstammung auch ein recht volles Pedigree auf, da er überwiegend auf Dülmener aus der Privatzucht, außerhalb der Wildbahn zurückzuführen ist. In seinem Pedigree geht er väterlicherseits über die Hengste Sir und Etzel auf den bekannten Hengst Furioso zurück, der noch mehrmals im Pedigree zu finden ist. Nachdem in den letzten vier Jahren kein Dülmener Hengst erfolgreich das Körprozedere durchlaufen konnte, kann man der Züchterin und der Besitzerin zu diesem Erfolg gratulieren. Auch wenn Sinus vom Radenbach sein Futter überwiegend im Reitschulunterricht verdient, so sind ihm doch ein paar Stuten zur Bedeckung zu wünschen, um die Dülmener, die 2014 Rasse des Jahres waren, weiterhin zu erhalten.
Autor: Mathias Vogt
Text aus der Arche Nova 1/2017
Foto: Krüger

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