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IG Dülmener Wildpferd Deutschland e. V.
Amtsgericht Coesfeld Vereinsreg.-Nr.: 4309
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Vorsitzende
Katja Stephan
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Zuchtwartin
Dr. Heike Brenken
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Kassenwartin
Susanne Gerards
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Veranstaltungs- leiterin
Sina Diehl
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Redakteurin
Britta Becker
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Protokollführerin
Claudia Jung
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Tipps zum Jährlingshengst
Fütterung
In der Regel befinden sich die Jährlinge aus dem Merfelder Bruch in einem dem Leben in dieser Wildbahn entsprechenden Futterzustand.

Bisher mußte Ihr kleiner Hengst mit einem kargen Futterangebot auskommen - Heu im Winter, Weide und vielleicht auch noch etwas Muttermilch. Unter diesen Umständen empfiehlt es sich auf gar keinen Fall, einen schroffen Futterwechsel vorzunehmen.

Reichen Sie Ihrem Pferdchen 3 x täglich zu pünktlichen Fütterungszeiten kleine Mengen frisches Gras und daneben ständig Heu zur freien Aufnahme. Frisches Wasser sollte ebenso den ganzen Tag über zur Verfügung stehen wie ein Salzleckstein und eine Mineralstoffschüssel. Es wird empfohlen, die Mineralstoffversorgung mit einem Blutbild beim Tierarzt abklären zu lassen, um z. B. einen Selen-Mangel auszuschließen. Aber bitte kein Kraftfutter! Auch das im Handel als "Fohlenstarter" angebotene Fohlenfutter ist bei einem Jährlingshengst fehl am Platze, da es Milchpulver enthält - Milchpulver kann jedoch von älteren Fohlen und erwachsenen Pferden nicht verdaut werden und führt zu Durchfällen. Kraftfuttergaben bewirken leicht das Gegenteil von dem, was man beabsichtigt und können Koliken oder gar Hufrehe nach sich führen. Gegen kleine Leckerbissen in Form von getrocknetem Brot und Möhren ist natürlich nichts einzuwenden, doch sollte man diese gezielt als Lockmittel einsetzen.

Die idealen Lebensverhältnisse bietet Ihrem Dülmener aber die Weide - und dahin geht es nach der Eingewöhnungszeit.
Tierarzt - Ekto- und Endoparasiten
Noch in der Eingewöhnungszeit sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden, der sich ein Bild vom Allgemeinzustand des Tieres macht und eine Untersuchung auf Ungeziefer durchführen sollte. Im allgemeinen sind die Wildlinge frei von Ektoparasiten; sollte der Befund jedoch positiv sein, empfiehlt sich eine Waschung mit ALUGAN (Fa. Hoechst).

Anders verhält es sich mit den Endoparasiten. Da in der Wildbahn des Merfelder Bruchs keine Entwurmung vorgenommen wird und der den Pferden zur Verfügung stehende Lebensraum doch begrenzt ist und daher eine Dauerbeweidung stattfindet, ist ein starker Befall mit Endoparasiten aller Arten die Regel.

Nach unserer Erfahrung empfiehlt es sich, mindestens drei Wurmkuren in 14-tägigem Abstand durchzuführen.
Es gibt viele Mittel mit Breitbandwirkung von ganz verschiedenen Herstellern, z. B. Ivomec, Equimaxx, Banminth, Telmin, Eraquell. Wichtig ist die genaue Anpassung an das Gewicht der jungen Hengste - als Lebensgewicht eines Jährlingshengstes kann 150 kg zugrunde gelegt werden.
Schmied
Da die Junghengste im ersten Lebensjahr keinerlei Hufpflege erfahren haben, muss dieser von Anfang an besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.