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IG Dülmener Wildpferd Deutschland e. V.
Amtsgericht Coesfeld Vereinsreg.-Nr.: 4309
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Vorsitzende
Katja Stephan
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Zuchtwartin
Dr. Heike Brenken
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Kassenwartin
Susanne Gerards
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Veranstaltungs- leiterin
Sina Diehl
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Redakteurin
Britta Becker
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Protokollführerin
Claudia Jung
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Wir haben einen Dülmener ersteigert – sollen wir ihn legen lassen oder soll er Hengst bleiben?
Hierbei sollte man nicht das Pony und seine eigenen Wünsche und Träume, sondern auch seine persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten ernsthaft betrachten und objektiv abwägen.

Entspricht das Exterieur und das Interieur Ihres ersteigerten (oder gekauften) Junghengstes dem Zuchtziel des Dülmeners?

Habe ich die Möglichkeiten, einem Hengst dauerhaft ein pferdegerechtes Leben zu gewährleisten?

Bei der Haltung eines Hengstes ist man in der heutigen Zeit eindeutig sehr vielen Beschränkungen unterworfen. Die Haltung in einer gemeinschaftlichen Herde (mit Herde ist hier auch gruppenweise Weidehaltung gemeint) ist häufig nicht möglich.

Wichtig ist, nicht nur zu schauen, ob ich ihm dies heute und jetzt bieten kann, sondern auch dauerhaft in den nächsten 25 - 30 Jahren. Denn das Hengstverhalten kann sich häufig mit den Jahren manifestieren, sodass es nicht sicher ist, dass wenn man seinen Hengst z. B. 8jährig legen lässt, er sich dann ändert und problemlos in einer Herde leben kann.

Eine jahrzehntelange Einzelhaft in Einzelbox oder auf dem Einzelpaddock ist nichts für ein Dülmener Wildpferd. Ein Dülmener braucht – vielleicht noch mehr als andere domestizierte Pferde – seine kleine Herde. Dies gibt ihm die Stabilität und Geborgenheit, die wir ihm sein ganzes Leben lang wünschen und die ihm die Nervenstärke schenkt, mit der er dann gute Leistungen erbringt und auch Kindern ein verlässlicher Freizeitpartner sein kann.

Habe ich selber und alle, die mit meinem Dülmener umgehen sollen, die Voraussetzungen und Fähigkeiten, mit einem Hengst umzugehen?
Ein Hengst ist halt ein phasenweise sehr hormongesteuertes Tier, und wenn 350 - 400 kg Richtung Stute wollen, sollte man nur hengsterfahrene Mitmenschen zu seiner Betreuung einsetzen. Hier sollte man sich und seine Fähigkeiten sowie die der Reiter und Gehilfen ganz vernünftig prüfen und auch eigene Grenzen erkennen.
Verfasser: Britta Becker